Raffaela Lintl

Sopran

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Termine

08. Dez 2019
16:00 Uhr
Theater Magdeburg Hänsel und Gretel
Gretel
22. Dez 2019
15:30 Uhr
Laeiszhalle Hamburg Weihnachtskonzert
Dirigent: Mike Steurenthaler
25. Dez 2019
18:00 Uhr
Theater Magdeburg Hänsel und Gretel
Gretel
06. Jan 2020
16:00 Uhr
Theater Magdeburg Hänsel und Gretel
Gretel
25. Jan 2020
19:30 Uhr
Theater Magdeburg Turandot
Liù
01. Feb 2020
19:30 Uhr
Theater Magdeburg Turandot
Liù
07. Feb 2020
19:30 Uhr
Theater Magdeburg Turandot
Liù
16. Feb 2020
18:00 Uhr
Theater Magdeburg Turandot
Liù
27. Mär 2020
19:30 Uhr
Theater Magdeburg Turandot
Liù
19. Apr 2020
18:00 Uhr
Theater Magdeburg Turandot
Liù
26. Apr 2020
16:00 Uhr
Theater Magdeburg Turandot
Liù

Curriculum Vitae

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Raffaela Lintl Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. Sie war dort u.a. als Rusalka, erste Dame (»Die Zauberflöte«), Sylva Varescu (»Die Csárdásfürstin«), Arminda (»La finta giardiniera«), Gerhilde (»Die Walküre«), Gräfin Mariza und Desdemona (»Otello«) zu erleben. 2019/20 ist sie abermals als Gräfin Mariza zu hören und singt Gretel (»Hänsel und Gretel«) sowie Liú (»Turandot«).

Im Mai 2019 debütierte Raffaela Lintl als Gerhilde (»Die Walküre«) am Teatro di San Carlo in Neapel in einer Produktion von Federico Tiezzi und Juraj Valčuha.

Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit war sie Gast in zahlreichen wichtigen Sälen u.a. im Musikverein Wien, Gewandhaus zu Leipzig, Forbidden City Concert Hall in Peking, Laeiszhalle Hamburg, dem Regentenbau Bad Kissingen, den Dresdner Musikfestspielen und bei der norddeutschen Philharmonie in Rostock und arbeitete dort u.a. mit Alfred Eschwé, Anthony Hermus, David Stern, Christof Prick und Stefan Klingele.

Ihr Diplom erwarb Raffaela Lintl an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Während ihrer Hochschulzeit spielte Sie Fiordiligi (»Cosí fan tutte«), La Contessa (»Le nozze di Figaro«) und Micaela (»Carmen«). Sie absolvierte Meisterkurse bei Brian Zeger, Brigitte Fassbaender, Francisco Araiza und Cheryl Studer. Sie erreichte die Endrunde des Gesangswettbewerbs NEUE STIMMEN 2013, war Finalistin des Bundeswettbewerbs für Gesang 2014 und gab dort ihr Debüt an der deutschen Oper Berlin, gewann den zweiten und den Publikumspreis beim Maritim Gesangswettbewerb 2015, sowie den zweiten Preis in der Kategorie Lied beim 47. Internationalen Antonín Dvořák Gesangswettbewerb mit dem Pianisten Thomas Cadenbach (Semperoper) und ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung 2014. 2013 sang sie die Vier letzten Lieder von Richard Strauss in der Weimarhalle mit dem Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar unter der Leitung von Christian Thielemann.

In der Spielzeit 2015/16 erwarb Sie einen Master an der Hochschule für Musik Lübeck und war Mitglied des Internationalen Opernelitestudios am Theater Lübeck, wo sie unter anderem als Gretel (»Hänsel und Gretel«) und als La voix de la tombe (»Les contes d’Hoffmann«) zu erleben war. 2016 debütierte Raffaela Lintl an der Staatsoper Hamburg als erste Magd (»Daphne«) in einer Produktion von Christoph Loy und Michael Boder.




Repertoire

Bizet, G. Carmen Micaela
Dvořák, A. Rusalka Rusalka
Heuberger, R. Der Opernball Angèle
Humperdinck, E. Hänsel und Gretel Gretel
Kálmán, E. Die Csárdásfürstin
Gräfin Mariza
Sylva Varescu
Gräfin Mariza
Mozart, W.A. Cosí fan tutte
Die Zauberflöte
Le nozze di Figaro
La finta giardiniera
Fiordiligi
1. Dame
La Contessa
Arminda
Puccini, G. La Bohème
Turandot
Mimi
Liù
Strauss, R. Daphne 1. Magd
Verdi, G. Aida
Otello
Una sacerdotessa
Desdemona
Wagner, R. Die Walküre Gerhilde

Presse

"Zeigt sich doch die Qualität eines Künstlers auch in der Art, wie er auch kleine Rollen präsentiert. In diesem Sinne „klein aber fein“ war auch die Leistung von Raffaela Lintl, die zwar bereits in der Premiere dieser Produktion als Erste Magd zu sehen gewesen war, doch erst gestern für die erkrankt Katarina Konradi einsprang. Sie, wie auch Ida Aldrian schäumten geradezu vor mädchenhaft kecken Charme und stimmlicher Leichtigkeit. Herrlich wie sie Leukippos (Michael Schade) bezirzen. "
Das Opernmagazin, 01.06.2019


"Raffaela Lintl hat das Gesangstemperament für eine Desdemona der Selbstbehauptung, eine wahre First Lady."
Volksstimme Magdeburg, 13.03.2019


"Jede ihrer Arien veredelt sie mit dem Stimmgold ihres faszinierenden, nuacenreichen Soprans."
Das Opernglas, Mai 2018


"Raffaela Lintl in the role of his daughter was the most satisfying of the soloists, the purity of tone of her soprano being matched by her assurance in negotiating the coloratura passages."
Opera Reviews, March 12, 2018


"Grandios singt die zweite Dame: Raffaela Lintl glänzt als Zypernprinzessin mit weicher Stimmfülle, eleganten Koloraturen und leuchtendem Ton."
Braunschweiger Zeitung, 16.03.2018


"De la troupe de Magdebourg se détache nettement Raffaela Lintl, qui plie ses moyens considérables de soprano lyrique avec beaucoup de discipline et un sens du style correct, pour une Formosa (Pulcheria) de grand relief."
Opera Magazine, Mars 2018


"Neben sich hat er eine beglückende Formosa. Raffaela Lintl ist ein ausstrahlungsstarker lyrischer Sopran mit großen Bögen und weich flutenden Feinheiten."
Die Deutsche Bühne, 12.03.2018


"Sie klang jung, dabei substanzreich, zärtlich, dramatisch, erfüllte in allen Affekten ihre Partie."
Volksstimme Magdeburg, 12.03.2018


"...eine aparte, zauberhafte Erscheinung, die das Gefühl des Nicht-von-dieser-Welt-Seins mit jedem Schritt und jeder Gestik suggerierte. Ihr Sopran hat eine angenehm silbrige Strahlkraft."
Das Opernglas, November 2017


"... als Rusalka bot sie stimmlich wie schauspielerisch eine überzeugende Glanzleistung."
Aspekt Magazin, Oktober 2017


"Zum Höhepunkt der Inszenierung wird die Entfremdung zwischen Rusalka und dem Prinzen bei der Hochzeit. Ergreifend, wie Rusalka mit ihrem Ungeschick beim gezierten Gläseranstoßen oder Rauchen Eklat macht und ins Abseits der Aufmerksamkeit des Prinzen rutscht. Raffaela Lintl findet eine Skala schmerzlichen Strahlens, dunkler Sopran-Abgründe und aus dem emotionalen Ersticken brechender Bronzetöne, die den über sie hereinbrechenden Schlussjubel verständlich machen."
Leipziger Volkszeitung, 11.09.2017


"... Auch ihre weiteren Arien behalten die lyrische Zurückhaltung und Bezauberungskraft. Eine wunderbare Rusalka, die obendrauf noch als ausdrucksstarke Tänzerin überzeugt."
Volksstimme Magdeburg, 11.09.2017


"An Raffaela Lintl, die der kapriziösen Arminda die Exzentrizität einer echten Primadonna verlieh."
Volksstimme Magdeburg, 08.05.2017


"Mit kultiviertem Sopran bezaubert Raffaela Lintl. Ihr «Inflammatus et accensus» ließ ein imaginäres Fegefeuer aufflackern."
Die Glocke GT, 05.04.2016


„Dramatisch (…) formt Sopranistin Raffaela Lintl ihre „Inflammatus“- Arie aus, sicherlich ein Höhepunkt des Abends.“
Neue Westfälische GT, 05.04.2016


"Ihr kultivierter Sopran trägt technisch einwandfrei und hochemotional…"
Opernnetz - Kulturmagazin mit Charakter, 14.12.2015


„Raffaela Lintl verfügt über einen (…) kraftvollen, glanzvoll schwebenden Sopran."
Potsdamer Neueste Nachrichten, 30.03.2015


„Sie ist eine Bilderbuchoperettendiva.“
Leipziger Volkszeitung, 18.02.2015


„Die Solistin überzeugte bei der Partie mit unverwechselbarem Timbre und den wunderschön ausdrucksstark gestalteten melodischen Phrasen.“
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2014


„Der gesangliche Vortrag bezog seinen Reiz unter anderem aus Lintls einzigartiger Sopranstimme, die zart nuanciert die Töne mit samtig-dunkler Klangfarbe formte. (…) Schwärmerisch und mit glühender Leidenschaft gelang der Sängerin die Darbietung dieses Stücks und ließ ihr Ausnahmetalent im Bereich des spätromantischen Liedgesangs besonders deutlich zum Vorschein kommen. Mit tosendem Applaus und lauten Bravo-Rufen holten die vielen Zuhörer die Künstlerin immer wieder auf die Bühne zurück, um ihren neuen Klassik-Star gebührend zu feiern.“
Süddeutsche Zeitung, 17.04.2013


Audio

G. Puccini Manon Lescaut "In quelle trine morbide"
(Sebastian Ludwig - Klavier)

E. Humperdinck Hänsel und Gretel

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